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Wir arbeiten gemeinsam in dem Bestreben, unseren Schülerinnen und Schülern eine ganzheitliche Bildung zu ermöglichen, sie in ihrer ganzheitlichen Entwicklung zu unterstützen, indem wir jedem Kind den Freiraum und die Anregungen bieten, seine individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu entdecken und zu optimieren.

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Nur in einem gesunden Lernumfeld, in dem sich alle am Schulleben Beteiligten wohlfühlen, können Schülerinnen und Schüler nachhaltig und individuell gefördert und gefordert werden.
Nachhaltige Förderung bedeutet für die Jugendlichen die Erfahrung, Verantwortung für das eigene Handeln ebenso wie für die Gestaltung ihrer Zukunft und unserer gemeinsamen Welt zu übernehmen.

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Die Erziehung hin zu Reflexion und einem Handeln, das einer perspektivischen Entwicklung Rechnung trägt, hat das Ziel, Schülerinnen und Schüler in die Lage zu versetzen, ihr schulisches Umfeld im Sinne der Nachhaltigkeit mit zu gestalten.

Aktuelles

Junges Schauspielhaus Düsseldorf

Theaterexkursion in das Stück „Paradies“

Am 28.11.2017 sind wir Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs mit unseren Deutschlehrerinnen und Deutschlehrern nach Düsseldorf ins junge Schauspielhaus gefahren, um das Stück „Paradies“ zu sehen.

Eine Woche zuvor besuchte uns die Theaterpädagogin des jungen Schauspielhauses, Frau Matin Soofipour, in unseren Deutschkursen und führte uns im Rahmen eines kleinen Theaterworkshops in die Thematik des Stückes ein. Wir wurden auf spielerische Art und Weise mit den Gedanken und Handlungsmotiven des Protagonisten Hamid und seiner Umwelt vertraut gemacht. Hamid ist ein junger Islamist, der glaubt, ins Paradies zu kommen, wenn man ein Attentat begeht. Frau Soofipour spielte mit uns, wie sich Hamid eine Stunde vor dem Attentat fühlt, und welche Gedanken sich in diesem Moment in Hamids Kopf abspielen. Jeder von uns durfte in eine bestimmte Rolle hineinschlüpfen, wir wurden zu den Gedanken Hamids. Diese erste Begegnung mit dem Stück hat uns sehr gut gefallen.

Eine Woche später war es dann endlich soweit. Wir sind mit der S-Bahn von Büttgen nach Düsseldorf gefahren. Das Bahnticket war sogar umsonst, da es im Preis der Theaterkarte inbegriffen war.

Im jungen Schauspielhaus angekommen, waren wir sehr erstaunt. Der Theatersaal war nicht so eingerichtet, wie man einen üblichen Theatersaal kennt, also ausgestattet mit einer Bühne und Sitzplätzen. Vielmehr war der Raum in einen „Club“ umfunktioniert worden, in dem die jungen Schauspieler schon zu lauter Diskomusik tanzten. Wir wurden sofort Teil des Geschehens und wie „Clubgäste“ empfangen. Einige von uns wurden sogar von den Schauspielern zum Mittanzen animiert. Als das Stück begann, setzten wir uns an den Rand der Tanzfläche auf den Boden oder auf einige der wenigen Sitzgelegenheiten. Wir waren somit ganz nahe an den Schauspielern und dem Geschehen.

Im Mittelpunkt des Stückes steht der 19-jährige Hamid, ein junger Muslim, der kurz davorsteht, ein Attentat zu begehen. Das Stück gibt Einblick in die Gedanken und Gefühle des jungen Mannes, die ihm eine halbe Stunde vor der Tat durch den Kopf gehen. Der Zuschauer wird u.a. Teil seiner Erinnerungen an seine Freundin, an die zurückliegenden Familienurlaube in Trabzon, an die vielen schönen Abende im Jugendclub, bis Sozialarbeiter Tayfun ihm und seinen Freunden Hausverbot erteilte. Der Zuschauer hört aber auch, die imaginären Stimmen seiner „neuen Brüder“, die ihm viele Versprechungen machen. Man erlebt hautnah die innere Zerreißprobe eines jungen Mannes, der in unterschiedlichen Kulturen aufgewachsen ist. So heißt es im Begleitheft zum Stück: „Wir schauen in Hamids Kopf und sehen, wie schnell ein Mensch unter Druck durch falsche Versprechungen ausbeutbar wird. Erzählt wird die Geschichte eines Teenagers von heute“.

Der Inhalt des Stückes hat uns nachdenklich werden lassen und bei vielen von uns in der Nachbesprechung im Unterricht die Frage aufgeworfen, an welcher Stelle wir etwas beitragen können, Jugendlichen mit Migrationshintergrund trotz ihres kulturellen und religiösen „Andersseins“ das Gefühl zu vermitteln, sich in unserer Gesellschaft wohl zu fühlen. Was können wir tun, damit es erst gar nicht dazu kommt, dass sich Jugendliche radikalisieren und vielleicht sogar in den Dschihad ziehen?

Wir danken an dieser Stelle Frau Soofipour und dem Ensemble des jungen Schauspielhauses ganz herzlich, in die Welt des Theaters Einblick bekommen zu haben.

© Noel Baron (9d), Jan Deutzmann (9d), Max Dinglinger (9a), Frau K. Schautes

Schauspielhaus Düsseldorf: Paradies

Auf dem Foto: Paul Jumin Hoffmann
Foto: Thomas Rabsch

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